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Strategie Digitale Schweiz: Das sind die Schwerpunkte für 2025

Gebäude und Kirchtürme in der Nähe eines Flusses.

Blick auf die Stadt Zürich. Quelle: Unsplash

Noch im Dezember 2024 hat der Schweizer Bundesrat die Strategie Digitale Schweiz für das kommende Jahr verabschiedet. Im Jahr 2025 möchte sich die Bundesverwaltung demnach auf drei zentrale Themen konzentrieren: künstliche Intelligenz (KI), Informations- und Cybersicherheit sowie die Förderung von Open Source. Die Strategie soll sowohl öffentlichen als auch privaten Akteuren als Orientierungshilfe dienen und die digitale Transformation in der Schweiz vorantreiben.

Das verbirgt sich hinter den drei zentralen Handlungsfeldern:

Regulierung und Nutzung von KI-Systemen

Der Schweizer Bundesrat plant, die rechtlichen Rahmenbedingungen für künstliche Intelligenz in der Schweiz neu zu gestalten. Dabei sollen Grundrechte, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit geschützt und gleichzeitig Innovation und Wettbewerbsfähigkeit gestärkt werden. Ziel ist es, für Rechtssicherheit im Umgang mit künstlicher Intelligenz in Behörden und Unternehmen zu sorgen. Parallel dazu wird die Nutzung von KI-Technologien innerhalb der Bundesverwaltung ausgebaut.

Stärkung der Informations- und Cybersicherheit

Um den Schutz der Schweiz und ihrer Bürgerinnen und Bürger zu gewährleisten, möchte der Bundesrat auf verstärkte Sicherheitsmaßnahmen innerhalb der Verwaltung setzen. Im Fokus steht die Sensibilisierung von Mitarbeitenden und Fachkräften, die Implementierung grundlegender Schutzmaßnahmen sowie die Sicherstellung der Handlungsfähigkeit in Krisensituationen. Zudem sollen neue Strukturen zur Cyber- und Informationssicherheit etabliert werden, die auch Kantonen und Gemeinden zugutekommen.

Förderung von Open Source in der Bundesverwaltung

Mit der verstärkten Nutzung und Etablierung von Open-Source-Software will der Bundesrat Transparenz, Sicherheit und Innovationskraft in der Verwaltung erhöhen. Ein weiterer Fokus liegt auf der Stärkung der digitalen Souveränität. Dabei soll die Zusammenarbeit mit nationalen und internationalen Open-Source-Communities intensiviert werden, um den Wissensaustausch zu fördern.

Zusätzlich plant die Bundesebene zu diesen drei Schwerpunktthemen Beiratstreffen mit Vertreterinnen und Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik, Behörden und Zivilgesellschaft, um den Austausch und die Weiterentwicklung der Strategie zu fördern.

Schon jetzt ist klar: Die in der Schweizer Digitalstrategie genannten Fokusthemen finden nicht nur in der Schweiz Beachtung. Auch in Deutschland wird sich die Verwaltung zunehmend mit KI, Cybersicherheit und Open Source beschäftigen müssen, um langfristig handlungsfähig zu bleiben.

Auf der Smart Country Convention diskutieren wir diese und viele weitere zentrale Handlungsfelder mit Entscheiderinnen und Entscheidern aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung und schaffen eine zentrale Austauschplattform für den öffentlichen Sektor in Deutschland und Europa.

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